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Unsere Kontaktadresse: britzerinitiative@yahoo.de


Mit freundlichen Grüßen

Ihre Britzer Initiative
Hufeisern gegen Rechts


Hufeisern gegen Rechts - Den aufrechten Gang gehen und verteidigen!

Eine Eigendarstellung

Wer im Internet nach Hufeisensiedlung sucht kann dort über eine Idylle lesen, die von Vogelgezwitscher, viel Grün, wohltuender Ruhe und einer freundlichen Atmosphäre geprägt sei.

Doch diese Idylle ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere stört dieses Bild erheblich: In den letzten Jahren hat es Brandanschläge, einen Sprengstoffanschlag, mehrere Angriffe mit der Folge schwerer Körperverletzungen sowie Hetze gegen die anliegenden Flüchtlingsheime in und in unmittelbarer Nähe der Siedlung gegeben. Die Täter stammen alle aus der Neonazi-Szene, ihre Opfer sind Menschen, die das braune Treiben nicht widerspruchslos hingenommen haben oder hilflos ausgeliefert sind.

Vor 80 Jahren haben in dieser Siedlung deutsche Nationalsozialisten schon einmal ihr Unwesen getrieben. Mehr als 90 EinwohnerInnen wurden verhaftet, ermordet oder in die Emigration vertrieben. Heute stellt jedes 10te Haus einen Erinnerungsort an den faschistischen Terror dar.

Wir, die Mitglieder der Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts wollen nicht, dass weitere Häuser in der heutigen Zeit dazu kommen: Deshalb haben wir uns im Oktober 2012 zusammengeschlossen. Der Anlass war die demonstrative Solidarität mit einer Familie, die von der Nazi-Szene terrorisiert wurde. Drei Anschläge auf das Haus, gepaart mit telefonischen Drohungen sollten sie zum Wegzug zwingen, weil sie die Annahme einer Wurfwerbung der NPD verweigert hatte. In Gesprächen entwickelte sich die Erkenntnis, dass die Behörden nur in einem eingeschränkten Maß aktiv und unterstützend sind. Bei vielen entstand das Gefühl, von Politik und Staat allein gelassen zu werden.

Als Reaktion auf dieses Manko entstand das Bedürfnis nach Selbsthilfe und wurde zum Fundament für die Anwohner*inneninitiative Hufeisern gegen Rechts.

Der Initiative Hufeisern gegen Rechts, ein Wortspiel mit der Hufeisensiedlung in Britz, gehören in gleichem Maße Anwohner*innen der Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung an. Sie steht allen Bewohner*innen der Siedlungen offen, die ihre Ziele unterstützen, ist parteiunabhängig und kein Verein mit Satzungen und festen Regeln. Einmal im Monat findet ein Treffen statt, um Informationen auszutauschen und/oder Aktivitäten zu entwickeln und abzustimmen.

Die Initiative tritt ein für den Respekt vor jedem Lebensentwurf, jeder Herkunft, jeder Weltanschauung und jeder Religion. Sie unterstützt das Fortbestehen einer Gemeinschaft, die Vielfalt und Freiheit zulässt und nicht durch undemokratische Einfalt bestimmt wird. Hufeisern gegen Rechts versucht, die Anwohner*innen vor Übergriffen von denjenigen zu schützen, die Vielfalt und Freiheit durch Intoleranz und Verbreitung von Angst durch Gewalt zerstören wollen. Kontakt und Begegnung in einer lebendigen Nachbarschaft, Wachsamkeit, Courage, politisches Interesse und Engagement gegen rechtsextreme Umtriebe und Straftaten sind notwendig, um Neonazis hier keine Bühne zu bieten.

Als Anwohner*inneninitiative ist Hufeisern gegen Rechts bemüht, Einfluss auf die lokale Politik und auf Institutionen zu nehmen. Öffentlichkeitsarbeit, die Zusammenarbeit mit ReachOut und der Mobilen Beratung gegen Rechts, die uns beide mit Rat und Tat zur Seite stehen, sowie die Bewusstmachung der Geschichte der Großsiedlung Britz sind Schwerpunkte, mit denen wir versuchen, die Anwohner*innen zur Unterstützung dieser Ziele anzuregen und einzubeziehen.

Unsere Veranstaltungen und Aktionen präsentieren einerseits ehemalige Nachbar*innen, die sich nicht der nationalsozialistischen Herrschaft beugten, ebenso dienen sie auch der Förderung einer demokratischen Kultur und einem toleranten Miteinander im Bereich der Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung.

Nach der von uns organisierten Informationsveranstaltung zur Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände Späthstr./Haarlemer Str. im September 2013 entwickelte sich eine deutliche Solidarität mit den Geflüchteten. Daraufhin initiierte Hufeisern gegen Rechts einen Unterstützer*innenkreis, dem mittlerweile mehrere Organisationen und Einzelpersonen angehören. Er trifft sich seit März 2014 einmal im Monat. Weitere Informationen zum Unterstützer*innenkreis finden Sie unter britz-hilft.de.

Die Pflege der Litfaßsäule vor der Hufeisentreppe, die im Rahmen des berlinweiten Projekts „Zerstörte Vielfalt” errichtet wurde, haben wir als Möglichkeit zur Erinnerung und zur Kommunikation übernommen und gestaltet.

Um unsere Anliegen, aktuelle Informationen und unsere Tätigkeiten zu präsentieren, verfügen wir seit Juli 2015 über diese Homepage.

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